Floßtour Mecklenburger Seenplatte

Tages-SMS - 15.08. bis 22.08.2014 - code 15
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15.08.14, 23:53 Uhr

Hallo liebes Tagebuch,
heute ist mir erwas ganz ganz aufregendes passiert! Ich bin ins Ferienlager gefahren! Nach der ewig langen Busfahrt über Stock und Stein und durch einen großen Wald sind wir endlich bei den Flößen angekommen! Nach einer fixen Belehrung ging es ab in die Schwimmweste und auf den See. Nach einigen Runden auf dem See warfen wir die Anker in den trüben Tümpel und dann ging es ab in die tosenden Fluten! Einen der beiden supertollen Betreuer ist beim Versuch einer Arschbombe voll auf den Rücken geklatscht, er lebt aber noch. Dann haben wir in einer traumhaften Bucht für die Nacht Halt gemacht und superleckere Nudeln mit Tomatensoße gekocht und auf dem Dach verschlungen. Nach lustigen Kennlernspielen war der Tag auch schon fast vorüber. Nun liege ich in meinem kuschligen Schlafsack, wohlbehalten in meiner Kajüte, und freue mich auf den morgigen Tag. Hab euch ganz dolle lieb Mami und Babbi!

17.08.14, 01:11 Uhr

Hallo liebes Tagebuch, heute haben wir gemütlich ausgeschlafen. Nachdem ich aus meinem kuschlig warmen Schlafsack gekrochen bin haben wir zusammen auf der Sonnenterasse ein reichhaltiges Frühstück zu uns genommen. Halb elf haben wir unserer romantischen Bucht den Rücken gekehrt und sind in Richtung Mirow gestartet. Nach einem atemberaubenden Schleusengang durchquerten wir mehrere bilderbuchhafte Seen und Kanäle und trafen letztendlich, nach zwei ereignisreichen Stunde, in dem wunderhübschen Städtchen Mirow ein. Hier hatten wir die Möglichkeit unsere angegriffen Chips- und Colavorräte aufzustocken, eine Chance die wir natürlich vollständig ausschöpften. Leider ist Cola bei uns verboten :-(. Punkt um vier lösten wir auf unserem Flößchen die Leinen und fuhren mit Vollgas in eine noch bombastischerere Bucht als in der letzten Nacht, in der wir trockenen Fußes an Land schritten und dieses für uns beanspruchten. Kurz nach unserer Ankunft verließ das Boot neben uns fluchtartig seinen Liegeplatz, zu schnell um zu fragen warum... Nach einer gigantisch leckeren Kartoffelsuppe ging es in alter Frische zum entspannten Lagerfeuer mit Gitarrenmusik. Ich fand es war ein wunderschöner Tag, aber hoffe, dass sich zumindest wettertechnisch noch einiges zum Positiven verbessern wird.
Hab euch ganz dolle lieb, Euer Kevin Chantal

18.08.14, 12:58 Uhr

Hallo liebes Tagebuch, heute war ein schöner Tag, weil ich ihn so gerne mag! Ich wurde heute sehr früh (9:30 Uhr) aus meiner Kajüte gerissen, aber als kleines Trostpflaster stand das Frühstück auf dem Dach schon bereit. Das war vielleicht lecker!
Nachdem wir den Tisch abgeräumt und aufgewaschen hatten ging es ein kleines Stück auf den See zum Planschen. Eigentlich wollten wir mit dem Floß durch die Schleuse nach Diemitz schippern, dort aber standen zu viele Boote. Also sind wir einfach wieder baden gegangen.
Nachdem wir zum Mittag eine Wassermelone verspossen hatten, legten wir in einer nahen Bucht an und wanderten einfach das letzte Stückchen zum Familienfest nach Diemitz. Dort tranken wir ganz viele bunte Cocktails und sahen uns die Zirkusvorstellung der anderen Verreiser-Gruppe an.
Geschwind wanderten wir zurück zu den Flößen, weil der Milchreis schon darauf wartete, gekocht zu werden. Kurz bevor der Milchreis fertig war fiel uns auf, dass an der Schleuse nach Diemitz kaum noch ein Boot wartete. Also machten wir uns mit dem kochenden Milchreis auf den Weg, was natürlich prompt schiefging. Auf jeden Fall müssen wir morgen die Küche mal gründlich putzen ...
Abends landeten wir dann wieder in einer Bucht und spossen, was vom Milchreis noch übrig war! ... ist trotzdem nicht alle geworden.
Abends sorgten die Betreuer für ein atemberaubendes Lagerfeuer mit Grillwürstchen und Grilltoast. Nach ein paar letzten, unglaublich spannenden Runden Werwolf ging es dann gegen elf ins Bett. Ich muss jetzt noch Zähne putzen und dann gehe auch ich schlafen.
LG Finn-Jeremy

18.08.14, 23:31 Uhr

Hallo liebes Tagebuch, um acht war die Nacht vorbei, das war totale Quälerei! Noch vor dem Frühstück wurden die Motoren gestartet und wir schafften es ohne großes Anstehen durch die ersten beiden, von drei, Schleusen, die uns am heutigen Tag auf dem Weg nach Fürstenberg bevor standen. Aber nach der zweiten Schleuse gönnten wir uns erst einmal unser hart verdientes Frühstück. Währenddessen verwandelten unsere supercoolen Betreuer die Küche in einen klinisch sterilen Raum in dem man eine OP am offenen Herzen hätte durchführen können. War zum Glück nicht notwendig. Die Jungs hatten Aufwasch und wir konnten uns schon in das kühle Nass wagen. Aber dann hat es sowieso begonnen zu regnen - eher zu schütten - und wir haben uns bei einem warmen Kakao in das Innere des Floßes zurückgezogen. Nachdem die Schauer aufgehört hatten, ging es weiter in Richtung Fürstenberg, aber der blaue Himmel und strahlender Sonnenschein verlockten uns zu einem weiteren Badestop. Gegen sechzehn Uhr erreichten wir dann den Hafen Fürstenberg, wo wir heute nächtigen werden. Hier gibt es endlich Strom, aber leider nicht für uns. Die Bordbatterie braucht jedes Ampere das sie bekommen kann. Oder so ähnlich. Aber hier gibt es Duschen und Klos (obwohl ich mich mit dem Wald mittlerweile angefreundet habe) und wir hatten bis um sieben sogar Landgang und waren Einkaufen, während die supercoolen Betreuer ein superleckeres Abendbrot zauberten. Wir mussten uns nur noch hinsetzen und die leckeren Tortellini verspeisen. Leider ist heute schon um zehn Bettruhe damit wir die anderen im Hafen nicht stören.
Gute Nacht, eure Claire Grube ;-*

19.08.14, 23:17 Uhr

Hallo liebes Tagebuch, heut gab es ein Geburtstagskind, das freute sich wie Sausewind. Einer unserer Betreuer hatte heute Geburtstag, er wollte nicht sagen wie alt er wird, aber wir vermuten 104. Heute morgen haben wir bei strahlendem Sonnenschein auf dem Floßdach gefrühstückt und Geburtstagslieder geträllert. Anschließend hatten wir noch die Möglichkeit, die Duschen zu nutzen, eine Chance die wir ausgiebig nutzen. Nachdem das Frühstücksgeschirr abgewaschen war, ging es los in Richtung Wesenberg. Leider mussten wir nach einer viertel Stunde gleich den ersten Stopp einlegen, da außer uns auch noch zehn andere Boote durch die Schleuse fahren wollten, vor uns! Diese Zwangspause jedoch ging mit ein paar Runden UNO und Schummelmex rasend schnell vorüber. Noch in der Schleuse begannen unsere supercoolen Betreuer Mittagessen zu kochen, es gab Salat und geschältes, mundgerecht geschnittenes, Obst. Nachdem wir den Vormittag größtenteils mit Pause verbracht hatten, machten wir nachmittags ein bisschen Betrieb, aber leider wurde das Wetter am Nachmittag dann auch zusehends schlechter. Nach einer gut zweistündigen Fahrt erreichten wir die Schleuse kurz vor Wesenberg, die wir geschwind passierten. Nachdem wir endlich an der Anlegestelle angekommen waren, wurden wir prompt von einer leicht gereizten Frau vertrieben, die uns wenig höflich erklärte, dass wir doch bitte verschwinden sollten, da sie die Plätze für die Nachtgäste bräuchte. Bei nicht zu verachtendem Wind und Wellengang suchten wir uns dann im strömenden Regen eine Bucht, und nach einem spektakulären Einparkmanöver machten wir uns dann über das Abendessen her, dass die supercoolen Betreuer schon fast fertig vorbereitet hatten. Nach einer riesengroßen Runde Werwolf mit fast allen Kindern sind wir jetzt alle ein bisschen geschafft und müde, so das wir jetzt ins Bett gehen. Aber ich muss jetzt noch Zähne putzen. Euer Peter Hacke

22.08.14, 02:05 Uhr

Hallo liebes Tagebuch, entschuldige dass ich gestern nicht geschrieben habe. Aber gestern hatten wir einfach so viel zu tun, dass es einfach nicht möglich war. Es ging gleich morgens los. Nachdem wir in unserer traumhaften Bucht bei schönstem Sonnenschein aufwachten, gab es gegen halb zehn Frühstück. Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg nach Wesenberg. Nach einem recht interessanten Anlegemanöver hatten wir drei Stunden Zeit, um durch das Ortsinnere zu schlendern. Unsere supercoolen Betreuer schleppten - nur für uns - mit ihren bloßen Händen acht Sixpacks Wasser (mit Geschmack) durch die ganze Stadt. Diese Betreuer könnten mit ihren Händen bestimmt ganze Berge versetzen. An der Schleuse, die wir anschließend durchfuhren mussten wir anstehen, es ging praktisch Schlag auf Schlag. Anschließend machten wir Pause auf einem kleinen Seechen und verspossen Pudding mit leckeren Früchten, den unsere supercoolen Betreuer wieder einmal bereits für uns fertig gemacht hatten. Dann fuhren wir noch ein Stück in Richtung Strasen bevor wir uns eine Bucht suchten. Das war gar nicht so einfach, denn wir mussten uns zwischen zwei fast gleich schönen Buchten entscheiden. Leider begann es zu regnen, so dass wir das geplante Lagerfeuer und den dazugehörigen knüppeldicken Teig leider ausfallen lassen mussten. Aber nach diversen Runden Schummelmex, UNO und ‘Nachts in Palermo‘ sowie einer Runde Schwimmen, fielen wir völlig geschafft in unsere Betten.
W. Ecker

22.08.14, 02:24 Uhr

Hallo liebes Tagebuch, heute waren wir mit der Ferienlagergruppe aus den Schäferwagen in Diemitz verabredet. Eigentlich sah unser Zeitplan ganz gut aus: Aufstehen, Frühstück, Abfahrt. Es gab auf dem Weg sogar noch ein sehr spannendes Floßwettrennen, welches jedoch mit unfairen Mitteln geführt wurde. Leider brachte eine heillos überfüllte Schleuse unseren sorgsam aufgestellten Zeitplan wieder vollkommen durcheinander - wir kamen eine reichliche Stunde zu spät. Auf jeden Fall ging es nach der Ankunft und einem wahrscheinlich einmaligen Einparkmanöver, in die Rentierfarm, um Rentiere zu füttern und zu streicheln. Essen inklusive. Auf dem
Weg zurück nach Diemitz nahmen wir dann die Radler mit, die keine Lust mehr hatten wieder nach Hause zu fahren. Wir legten in einer nahen Bucht wieder an und veranstalteten noch ein gemeinsames Lagerfeuer, die Schäferwagengruppe bot sogar ein in dieser Form nie dagewesenes Buffet auf, wir steuerten Obst, Gemüse, Salat, Nudeln, Bratkartoffeln und Grillwürstchen sogar Kartoffsalat bei. Danach gab es noch ein Lagerfeuer und wir vernichteten Unmengen selbstgemachten Knüppelkuchens. Nachdem wir noch eine äußerst quietschreiche Nachtwanderung veranstalteten, ließen wir den Abend am Lagerfeuer mit einem heißen Kakao und einigen Gitarrenliedern gemütlich ausklingen. Jetzt liegen wir alle mit geputzen Zähnen im Bett und trauern ein bisschen, dass diese wunderschöne Ferienwoche schon vorüber ist.
LG Yuri Bamburi

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Jean Paul

Das Reisen nimmt so gut wie das Lesen die Einseitigkeit aus dem Kopfe.



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